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Copyright by Manfred Stühler

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Totenlicht über Dingolfing

Der Dingolfing-Krimi 7

Kurzbeschreibung

Mitten im August beginnt in Dingolfing eine Mordserie, die Oberkommissar Theo Mutz und seine Chefin Angela Kornfeld in Atem halten. Nebenher muss Theo aber auch noch für das erste Dingolfinger Langstreckenschwimmen trainieren, was bei diesen ungewöhnlich gefährlichen Ermittlungen schier unmöglich erscheint. Theo und sein Team kommen an ihre Grenzen, während in ihrer vormals so idyllischen Stadt plötzlich ein Mensch nach dem anderen ermordet wird.

 

 

 

 Seitenzahl der Druck-Ausgabe: 256 Seiten

 

 

Leseprobe

Er schien dem Tode geweiht! Tief in seinem Inneren ahnte Hans Gruber das zwar, doch er verdrängte es. Immer war es die Hoffnung, die zuletzt starb!

Der Mann hinter ihm drückte ihm rücksichtslos die stählerne Mündung der Waffe ins Kreuz und rief: „Vorwärts! Schlaf nicht ein, hier auf der Brücke!“ Dabei zitterte seine Stimme, strahlte beinahe so etwas wie Angst aus. Genau das war es, was Hans hoffen ließ. Der Mann, denn er schon lange kannte, jedoch viele Jahre nicht mehr gesehen hatte, würde ihn nicht töten! Das passte einfach nicht zu ihm! Es war ihm schlichtweg nicht zuzutrauen.

Hans stolperte, fiel auf der mehr als 400 Jahre alten Hochbrücke auf die Knie. Die Beinmuskeln versagten ihren Dienst.

„Lass mich doch einfach in Ruhe!“, flehte Hans. Seine Stimme wurde weinerlich. Seine Lage war bedenklich.

Jetzt spürte er den kalten Stahl im Genick.

„Steh auf und geh!“, knurrte der Mann hinter ihm leise. „Heute wirst du für alles büßen, was du mir angetan hast! Ich kann dich auch gleich hier umlegen, wenn dir das lieber ist!“

„Aber... aber ich weiß doch nicht... ich... ich... kann doch nichts dafür! Ich war doch nur dabei!“, stammelte Hans und rappelte sich umständlich auf. Seine Beine kamen ihm vor wie Wackelpudding mit Stäbchen.

„Vorwärts!“ Der Mann mit der Waffe war nicht bereit zu diskutieren. Grob schubste er sein Opfer in Richtung des gemauerten Schreins mit der darin befindlichen Statue des heiligen Nepomuk, dem Brückenheiligen. Auf Höhe der Heiligenfigur ließ der Mann Hans Gruber anhalten.

„Was soll das denn jetzt werden?“, fragte Hans mit heiserer, weinerlicher Stimme nach hinten. Sie befanden sich inzwischen inmitten der Brücke. Die Straße, die den Ortsteil Krautau mit der Region „am Herrenweiher“ verband, lag knapp zwanzig Meter unter ihnen. Eine undefinierbare Angst trocknete Hans Kehle aus. „Was... was hast du vor?“

„Nun haste wohl Schiss, was?“, entgegnete der Mann mit der Waffe. „Das ist gut!“ Der Mann lachte dumpf in sich hinein. Dann rammte er seinem Opfer den Pistolenlauf erneut in die Wirbelsäule. „Los, setz dich auf die Mauer! Mit den Beinen nach draußen!“

„Aber... aber das kannst du nicht machen! Du kannst mich doch nicht einfach da hinunterstürzen! Das überleb ich nicht! Das ...“

„Keine Angst!“, grinste der Mann hämisch. „Ich habe an ein Seil gedacht!“

 

 

 

 

 

Druckausgabe DIN-A-5 Hochformat, 256 Seiten

ISBN 978-3-946215-31-8

14,50€

eBook, Kindle-Edition

ISBN 978-3-946215-32-5

8,99€  !

 

 

 

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Ab September 2026