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Copyright by Manfred Stühler

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EIN HOF VOLLER NATTERN

Der Dingolfing-Krimi 3

Kurzbeschreibung

Dingolfing im November: Der Nikolausmarkt steht kurz bevor, da ereilt Kommissaranwärter Theo Mutz ein furchtbarer Schicksalsschlag, der den sonst so souveränen Lebenskünstler an den Rand der Verzweiflung bringt. Gleichzeitig geschieht vor seinen Augen ein Mord. Jetzt ist er gleich doppelt gefordert.

Theo ahnt jedoch nicht die immensen Zusammenhänge, denn eine verbrecherische Gruppierung plant in Dingolfing einen Coup, der seinesgleichen sucht. Beinahe scheint es, als wäre die Dingolfinger Kriminalpolizei mit diesem Fall überfordert.

 

 Seitenzahl der Druck-Ausgabe: 320 Seiten

 

 

Leseprobe

...Dann spazieren wir in trauter Zweisamkeit ein paar Minuten über die Kiesbank, geben uns der ruhigen, besinnlichen Atmosphäre hin und genießen das Momentum, welches uns das Leben gerade schenkt. Mit Manuela hab ich echt einen totalen Glücksgriff gemacht! Das war Liebe auf den ersten Blick und weil sie so ein lieber Mensch ist gebe ich ihr bedingungslos all meine Liebe, die ich habe, da gibt’s gar keinen Radi nicht!

Wir gehen auf der rechten Isarseite ganz unten am lautlos dahinblubbernden Fluss entlang. Von der neuen Isarbrücke im Osten sind wir bestimmt noch vier- oder fünfhundert Meter entfernt, da purzelt plötzlich aus dem dortigen Gesträuch ein Mann heraus und die kiesige Böschung hinunter. Beinahe kugelt er in die Isar, aber er rappelt sich schnell auf und humpelt schreiend in unsere Richtung.

„Hilfe!“, schreit er und japst nach Luft. „Der will mich umbringen! Hilfe! Helft mir!“

Manuela und ich bleiben abrupt stehen. Ich bin Polizist, Kommissaranwärter im finalen Jahr, und allein von daher läuten bei mir gleich sämtliche Alarmglocken. Da rennt jemand um sein Leben! Man möcht´s nicht glauben! Dingolfing ist ja eigentlich eine friedliche, ruhige Stadt in der höchstens mal ein Einbruch passiert oder ein Betrunkener seine Alte verhaut, aber hin und wieder gibt’s hier auch ein Kapitalverbrechen. Unter der Oberfläche brodelt es, und zwar ganz gewaltig! Das Verbrechen macht auch vor „meinem“ Dingolfing nicht Halt, aber dafür bin ich ja da! Auf meine Anregung hin hat man vor gut einem Jahr in dieser Stadt einen Kriminaldauerdienst eingerichtet, dem ich angehöre.

Während ich noch so überlege, wie man dem Mann wohl helfen könnte, bricht hinter ihm ein weiterer aus dem Ufergebüsch. Er ist ganz schwarz angezogen und hat wie ich eine Mütze auf, damit es ihm bei dem eisigen Wind nicht das Hirn einfriert. Der Typ guckt kurz in die Gegend, dann zieht er irgendein Dings aus der Jackentasche und deutet damit mit beiden Händen zu dem anscheinend vor ihm flüchtenden Menschen hin. Ich muss gestehen, wenn Manuela bei mir ist, dann bin ich im Kopf immer etwas langsamer, weil ich mich bei der Wohlmeier einfach sauwohl fühle und deshalb registriere ich leider einen Wimperschlag zu spät, dass der Zipfelklatscher da hinten am Gesträuch ein Knarre in den Fäusten hat. Dreimal hintereinander sehe ich das Mündungsfeuer aufblitzen und dann, etwas zeitverzögert höre ich die Schüsse. Ab diesem Augenblick bin ich voll da, reiße Manuela mit mir zu Boden, höre noch wie eins der Projektile über uns hinweg pfeift und schlage mir beim Aufprall das linke Knie auf. Weil hier aber auch so einen Haufen voluminöse Steine rumliegen müssen!

Als wir im Dreck liegen ist das mit den Schüssen dann auch schon wieder vorbei. Den Flüchtling hat der Typ erwischt, hat ihm in den Rücken geschossen, so dass er sich im vollen Lauf auf der Kiesbank zweimal überschlägt und schließlich bewegungslos liegen bleibt. Das konnte ich noch während ich mich und Manu auf den Bauch werfe beobachten.  Der ist hin, dem kann jetzt keiner mehr helfen, da bin ich mir absolut sicher! Und der Zipfelklatscher steckt seelenruhig die Knarre weg, dreht sich um und verschwindet zwischen dem Geäst. Ich bin innerlich schon auf Hundertachtzig, springe auf und ziehe meine HK P30, die ich als Kripobeamter natürlich immer dabei habe, aus dem Halfter. Genau für solche Situationen, für solche Vollidioten hab ich die dabei! Damit ich den Kerl gleich aus dem Verkehr ziehen kann!

„Den Drecksdeppen schnapp´ ich mir!“, werfe ich meiner Manuela zu und will schon lossprinten, aber die Manu sagt nix und das macht mich stutzig...

 

 

 

 

 

 

 

Druckausgabe DIN-A-5 Hochformat, 316 Seiten

ISBN 978-3-946215-17-2

14,95€

eBook, Kindle-Edition

ISBN 978-3-946215-18-9

9,99€

 

 

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